Neben dem passenden Theme, welches unter anderem die richtigen Headlines verwenden sollte gibt es eine ganze Reihe anderer Einstellungen, die man beachten kann und sollte wenn man in puncto Suchmaschinen das Optimum aus seinem WordPress Blog herausholen möchte.
Da wären zunächst einmal die Permalinks. Mit der Datei .htaccess und dem Modul mod_rewrite, dass auf dem Apache-Webserver aktiviert sein muss um die Einstellungen vorzunehmen, kann man suchmaschinenfreundliche URLs aktivieren. Das bedeutet, dass man innerhalb des Blogs URLs benutzt die statisch aussehen und für Suchmaschinen besser zu lesen sind als dynamisch erzeugte URLs, die verschiedene Parameter in der URL beinhalten. Über das Menü Einstellungen, kann man die URLs aktivieren und sie auch für einzelne Blogposts extra ändern und so nur die wichtigsten Schlagwörter in der URL verbauen. Wer kein Plugin zum Umschreiben der URLs nutzt, sollte diese manuell anpassen, da sonst standardmässig in der URL aus einem ü ein u gemacht wird statt eines ue, dies gilt natürlich auch für alle anderen Umlaute.
Ebenso wichtig ist es, für Bilder die passenden Alt-Texte und Title-Texte zu vergeben, dies kann man bereits machen wenn man das Bild über die WordPress Oberfläche hochläd. Sicherheitshalber kann man aber dann ergänzend in der HTML-Ansicht noch einmal überprüfen ob die richtige Beschriftung im Image-Tag für das Title-Attribut und das Alt-Attribut verwendet wurde.
Ebenfalls sehr wichtig ist der richtige Einsatz von Title-Tags und der Meta Description. Zwar ist es umstritten ob die Meta-Description wirklich in das Suchmaschinen-Ranking mit einfliesst, allerdings wird die Description in jedem Fall im Ergebnis-Snippet der Suchanfrage angezeigt und beeinflusst das Klickverhalten der potenziellen Besucher und immerhin nützen die besten Rankings gar nichts, wenn niemand auf der Ergebnis klickt. Außerdem ist stark davon auszugehen, dass sich langfristig auch die Klickraten die so genannten CTR auf die Position in den Suchergebnissen auswirkt.
Neben den Klickraten ist auch die Absprungrate ein beliebter Analysefaktor um den Blog weiter zu optimieren, nicht nur im Hinblick auf die Suchmaschinenrankings sondern auch im Hinblick auf die Usability und die Bindung des Besuchers an den Inhalt. Hier ist Google Analytics ein beliebtes Werkzeug, den Code um Analytics zu integrieren kann man entweder über den Editor die Footer-Datei bearbeiten und den Code dort manuell einfügen oder auf ein Plugin zurückgreifen. Beides bietet Vor- und Nachteile. Die Editor-Lösung ist für die Performance besser, allerdings muss der Code immer wieder manuell ausgetauscht werden, wenn man das Theme ändert. Das Plugin hingegen bleibt einfach aktiviert und erfordert keine weiteren Schritte, allerdings beeinflussen zu viele Plugins die Performance negativ.