Einleitung

WordPress ist ein Blogmanagement System, mit dem sich einfach Artikel in chronologischer Reihenfolge verwalten lassen und das sich für kleinere Webseiten auch sehr gut als allgemeines Content Management System eignet. Mit dem System kann man Inhalte auf der Webseite wie Dokumente, aber auch Multimedia Inhalte auf der Webseite einrichten, zur Verfügung und zum Download bereit stellen.

 

Das besondere an WordPress ist, dass sich das Grundsystem immer weiter durch verschiedene Plugins und unterschiedliche Designs, die so genannten Themes, erweitern und anpassen lässt. Mit den Plugins kann man WordPress problemlos in technischer Hinsicht erweitern und verbessern, so gibt es zum Beispiel einige interessante Plugins um die Indexierbarkeit in den Suchmaschinen zu optimieren. Mit einem solchen Plugin kann man unter anderem für jede einzelne Unterseite individuelle Title-Tags und Meta-Descriptions festlegen. Entsprechend kann man auch für jede einzelne Unterseite einstellen ob diese indexiert werden soll oder nicht, dies geschieht über den individuellen Einsatz des Meta-Tags „robots“ mit dem Wert index beziehungsweise noindex.

 

Aber auch ohne den Einsatz eines passenden Plugins bringt WordPress von Haus aus eine recht gute Suchmaschinenoptimierung mit. So lassen sich ganz intuitiv über die Einstellungen suchmaschinenfreundliche URLs einstellen, die sich auch einzeln für Unterseiten einstellen lassen. Um WordPress zu installieren benötigt man einen Webspace mit PHP und einer MySQL Datenbank. Webspace, der kein PHP unterstützt kann nicht verwendet werden, ebenso ist es nicht möglich WordPress mit einem textbasiertem Speicher (zum Beispiel beschreibbare txt-Dateien oder csv-Dateien) zu nutzen. Zuvor muss man die config.php-Datei entsprechend bearbeiten und die Zugriffsdaten für die MySQL Datenbank eintragen. Dazu gehört der Name der Datenbank sowie der Hostname, aber auch der Username für die MySQL-Datenkbank und das passende Passwort. Vergibt man zuvor dem gesamten Ordner, in dem sich die Hauptdateien (zum Beispiel die index.php-Datei) befinden mit den Rechten 777, kann man die Daten – bei der Installation von WordPress – auch über den Browser eintragen. Zudem ist es sinnvoll für die .htaccess-Datei noch einmal die Rechte 777 zu vergeben um die Perma-Links von WordPress auf suchmaschinenfreundliche URLs umstellen zu können. Anschließend sollte man die Rechte wieder zurücksetzen. Gibt es im Hauptverzeichnis keine .htaccess, kann man diese einfach über einen Texteditor anlegen und hochladen. Unter den meisten Betriebssystemen wird die Datei .htaccess allerdings nicht angezeigt, sinnvoll ist es hier eine normale leere Textdatei zu erstellen, diese hochzuladen und auf dem Server umzubenennen.

Damit die suchmaschinenfreundlichen URLs aktiviert werden können muss das Modul mod_rewrite auf dem Apache-Webserver aktiviert sein.

 

Auch das Verzeichnis „Uploads“ muss mit 777 belegt werden, damit man aus den Artikeln heraus Bilder und andere Medien auf den Webserver laden kann und diese aus den Artikeln heraus einbauen kann.

 

Für einen WordPress Blog sollte man mindestens 250 Megabyte Webspace einplanen und benötigt eine MySQL-Datenbank.

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